Düsseldorf/Mettmann | 21.02.2012

Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, bilden die Basis eines intelligenten Energiemanagements (foto:Steffen Lindner)
Die Industrie hat Normen und Vorgaben entwickelt, nun beginnt die praktische Umsetzung.
Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien allein macht noch keine Energiewende aus. Stromerzeuger produzieren Strom künftig nicht mehr nur zentral in Kraftwerken, sondern vermehrt dezentral. Auch Verbraucher entwickeln sich mit ihren Fotovoltaikanlagen zu Produzenten. Die Verteilsysteme arbeiten nicht mehr analog und isoliert, sondern digital und vernetzt. Die Basis für die neue Energie-Infrastruktur bilden intelligente Zähler, die Smart Meter. Sie informieren die Energieversorger, wie viel Strom die Verbraucher konsumieren.
Neue Stromzähler sind der erste Schritt
Der flächendeckende Einbau der Stromzähler bei den rund 44,5 Millionen deutschen Stromkunden bis 2022 gilt daher als erster Schritt zum intelligenten Energiemanagement der Zukunft. Laut Energiewirtschaftsgesetz müssen alle Kunden mit einem jährlichen Verbrauch von mehr als 6.000 kWh schon jetzt Smart Metering betreiben, genauso wie in Neubauten intelligente Zähler die bisherigen Drehstromzähler ablösen sollen. Trotzdem kommt Smart Metering noch nicht flächendeckend ins Rollen. Unter anderem liegt dies an fehlenden Standards und einem Datenschutzprofil.
Auf dem Essener Fachtreff der Energiewirtschaft, der Messe E-world, hat B4B mit Anbietern und Entwicklern gesprochen.
Die Industrie hat Normen und Vorgaben für die Energiewende in Deutschland entwickelt, nun beginnt die praktische Umsetzung. [ zum Video ]
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