Mobilität

Neues Verkehrskonzept für Düren

Düren/Rhein-Erft | 17.02.2012

Düren lotet neue Verkehrswege aus: E-Mobilität wird wichtiger (foto: Andreas Dengs, www.photofreaks.ws/pixelio.de)
Düren lotet neue Verkehrswege aus: E-Mobilität wird wichtiger (foto: Andreas Dengs, www.photofreaks.ws/pixelio.de)

Welche Verkehrsmittel nutzen die Menschen im Jahr 2025 im Kreis Düren? Gemeinsam mit der FH Aachen entwickelt der Kreis das Mobilitätskonzept 2025.

Der Kreis Düren will die Mobilität aller Menschen im ländlichen Raum sichern. Dafür muss ein Konzept unterschiedliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Auto und Fahrrad sinnvoll verknüpfen. Die FH Aachen erarbeitet jetzt gemeinsam mit der Kreisverwaltung ein Mobilitätskonzept für die Zukunft. Eine Frage steht dabei im Mittelpunkt: „Welche Verkehrsmittel nutzen die Menschen in und um Düren 2025?“ Unter dem Titel "Mobilität 2025" werden die Wissenschaftler der FH Aachen jetzt gemeinsam mit dem Kreis Düren konkrete Projekte entwickeln.

Elektromobilität und Car-Sharing sind Zukunftsthemen

Eine erste Bestandsaufnahme gibt Walter Weinberger, der Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und –straßen. Das Rückgrat im öffentlichen Personennahverkehr bilden aktuell die Dürener Kreisbahn und die Rurtalbahn. Mit beiden Bahnen verfügt der Kreis Düren damit über ein eigenes Eisenbahnunternehmen. Einweiterer Pluspunkt ist für Weinberger die anerkannte Fahrradfreundlichkeit des Kreises. Zwischen Titz und Heimbach gibt es außerdem bereits zwölf Tankstellen für Elektrofahrzeuge. In der Elektromobilität sehen die Kreisverwaltung und die Forscher ein künftiges Wachstumsfeld. Diese Fahrzeuge werden auch im öffentlichen Personennahverkehr an Bedeutung gewinnen. Ein weiteres zentrales Thema werden Carsharing-Modelle sein.

Wie geht man mit Parkplatzmangel um?

Das neue Mobilitätskonzept soll aber nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch im Alltag umsetzbar sein. Deshalb nehmen die Aachener Wissenschaftler als Erstes das Kreishaus Düren und die dort Beschäftigten unter die Lupe. Gesucht wird eine Lösung für den dort herrschenden Parkplatzmangel. Die Bürger sollen außerdem von der praxisnahen Forschung „unmittelbar“ profitieren, so der Forschungsausschuss.

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